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Was ist ein Problempferd?

Es ist ein verschwindent geringer Prozentsatz an Pferden die mit Gehirnschäden zur Welt kommen und später ein sogenanntes Problempferd darstellen.

Alle anderen Pferde die als sogenannte "Problempferde" bezeichnet oder abgestempelt werden, sind durch Menschenhand dazu geworden. Es ist nun einmal Fakt, dass alles vom Gehirn aus gesteuert, verarbeitet und gespeichert wird. Das Positive wie aber auch das Negative. 

Die menschliche Abstempelung zum Problempferd, oder ist es etwa gar keines?

Schnell zum Problempferd wird es abgestempelt, wenn es zum Beispiel:

- buckelt

- beißt

- schlägt

- durchgeht

- steigt

- sich nicht anbinden lässt

- nicht satteln oder aufhalftern

- angst vor dem Tierarzt

- beim Aufsteigen nicht stehen bleibt

- die Hufe nicht gibt

- einen überrennt

- nicht in den Hänger geht

- nicht springt

u.s.w.

Hinter all diesen oben genannten Beispielen verbirgt sich immer ein Grund für solch eine Reaktion oder Verhalten. Meist bringt das Pferd eine negativ Situation das es im Gehirn gespeichert hat, mit manchen Dingen sehr deutlich in Verbindung. Dies sind dann sehr oft die Auslöser solcher Reaktionen.

Bei sehr vielen Pferdebesitzen gehört gerade das Buckeln, Durchgehen, oder Steigen zur Selbstverständlichkeit, wie bei manchen Autos eine Serienausstattung die halt automatisch mit dabei ist. Es wird einfach und leider nur so hin genommen, ohne dem wahren Grund dieser Reaktionen auf die Spur zu kommen und das meist über Jahre hinweg.

Bei einer genaueren und dadurch auch länger verbundenen Suche nach dem tätsächlichen Grund, würden viele Pferde wieder in den Genuss eines Freizeit- oder Sportpferdes kommen.